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Mietvertrag

Im Mietvertrag über Wohnraum vereinbaren Vermieter und Mieter die Überlassung der Mietsache zum Gebrauch gegen Entgelt auf bestimmte oder unbestimmte Dauer. Der Wohnraummietvertrag richtet sich in Deutschland dabei insbesondere nach den Vorschriften der §§ 549 bis 577a des BGB.

Der Vermieter verpflichtet sich, die vermieteten Räume zur Verfügung zu stellen, der Mieter verpflichtet sich das vereinbarte Entgelt, den Mietzins zu leisten. Der Mietvertrag regelt
weiterhin, in welchem Zustand sich die Mietsache, also die Mietwohnung, befinden soll. Außerdem wird die genaue Miete sowie die Höhe der Betriebs- und Heizkostenvorauszahlungen festgelegt. Auch wie die Nebenkosten später umgelegt und abgerechnet werden, wird im Mietvertrag bestimmt. Ein weiterer wichtiger Regelungspunkt ist
die Dauer auf die der Mietvertrag gerichtet ist. In Deutschland werden Wohnraummietverträge in der Regel auf unbestimmte Zeit geschlossen. Es kann jedoch auch Gründe für einen befristeten Mietvertrag geben. Dies kann ein zukünftiger Eigenbedarf des Wohnungseigentümers oder auch geplante Umbaumaßnahmen sein.
Da das Gesetz Regelungen zu den sogenannten Schönheitsreparaturen nicht vorsieht, müssen diese im Mietvertrag vereinbart werden, wenn die Vertragsparteien dies für notwendig erachten. Oftmals kommen bei der Vermietung von Wohnraum vorformulierte Verträge mit AGB Chrakter (§§ 305 bis 310 BGB) zur Verwendung. Diese sehen meistens umfangreiche Klauseln zu den Renovierungspflichten des Mieters während und nach der Mietzeit vor. Eine Dokumentation des Zustandes der Wohnung bei Ein- und Auszug ist dabei oft hilfreich.
Eine bestimmte Form sieht das deutsche BGB für einen Wohnraummietvertrag nicht vor, allerdings ist vor allem für Vermieter die Schriftform empfehlenswert, um Nachteile bei Vertragslaufzeit oder den oben genannten Schönheitsreparaturen zu vermeiden.

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